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Seminare

In den Seminaren des Instituts werden sowohl Grundwissen als auch praktische Lösungen vermittelt. Folgende Schwerpunktthemen werden angeboten:

Stress und psychische Belastungen bei den Beschäftigten

  • Psychische Gefährdungsbeurteilung:
    Von der praktischen Durchführung bis hin zur Ableitung konkreter Maßnahmen
  • Psychische Belastungen und Beanspruchungen am Arbeitsplatz
  • Stress, Zeitdruck, Arbeitsverdichtung
  • Schichtarbeit und Stress
  • Mobbing am Arbeitsplatz


Stress und psychische Belastungen bei Betriebs- und Personalräten


Problembewältigung und effektive Organisation der Betriebsratsarbeit

  • Konfliktmanagement
  • Organisations- und Zeitmanagement
  • Problemlösetraining
  • Psychologie der Verhandlungsführung
  • Gesprächsführung in schwierigen Situationen
  • Strategieentwicklung


Gesundheit und Alter

  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Altersgerechtes Arbeiten


Schwerbehinderung

  • Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten der Schwerbehindertenvertretung
  • Gesprächsführung im Umgang mit schwerbehinderten Beschäftigten
  • Optimale Hilfestellung für Beschäftigte rund um Anträge zur Schwerbehinderung
  • Die Schwerbehindertenvertretung in der betrieblichen Wirklichkeit


Die Seminare werden sowohl als freie Seminare als auch als Inhouse-Seminare angeboten.

Das aktuelle Seminarangebot finden Sie hier.


Inhouse-Seminare – maßgeschneiderte Angebote

Betriebliche Seminare bieten gerade dann Vorteile, wenn besondere Anforderungen an eine Weiterbildung gerichtet werden. Termine können frei gewählt und Inhalte genau auf den Bedarf der Betriebe abgestimmt werden. Inhouse-Seminare können die Interessenvertretung dabei unterstützen, eigene Konzepte und Strategien zu entwickeln ohne hierfür eine Beratung durch einen Sachverständigen nach § 80.3 BetrVG in Anspruch zu nehmen.

Die Merkmale im Überblick:

Problembezogen:
Die betrieblichen Rahmenbedingungen sind Grundlage der Seminarinhalte. Es wird direkt am praktischen Gegenstand gearbeitet. Bei der Durchführung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung werden z.B. die betriebliche Situation und die betrieblichen Rahmenbedingungen genauestens analysiert und die Erhebungsmethoden danach ausgewählt.

Lösungsorientiert:
Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen und Analysen können konkrete Forderungen und Lösungsansätze für die Betriebsratsarbeit erarbeitet werden.

Ergebnissicherung:
Im Seminar erarbeitete Ergebnisse, z.B. Forderungen nach einer Betriebsvereinbarung, werden dokumentiert und in der Betriebsratsarbeit weiter genutzt.

Passgenaue Termine:
Freie Seminare sind termingebunden. Bei Betriebsseminaren werden geeignete Termine und Orte zwischen Betriebsrat und Referenten vereinbart.


Mentales Training

Das sogenannte Mentale („geistige“) Training stammt ursprünglich aus der Sportpsychologie, wo es zur Optimierung der Leistung von Spitzensportlern systematisch eingesetzt wird.

Mentales Training kann daher gerade auch bei Menschen, die - wie Betriebsräte - Konflikt oder Stresssituationen zu bewältigen haben, als wirksames Mittel zur Emotions- und Willenskontrolle eingesetzt werden.

Schwierige Verhandlungen mit dem Management, Auseinandersetzungen jeglicher Art oder Vorträge auf Betriebsversammlungen, bei Präsentationen usw. werden oftmals wie Prüfungssituationen von mehr oder weniger starken unangenehmen Gefühlen begleitet. Dabei ist ein gewisses Maß an „Lampenfieber“ im Grunde gar nicht so schlecht, wenn die Aufregung jedoch überhand nimmt, droht jede Kontrolle verloren zu gehen. Mit Hilfe des Mentalen Trainings können Ängste, Hemmungen oder Aggressionsgefühle abgebaut, die eigene Erregung kontrolliert und gleichzeitig die notwendige Konzentrations- und Handlungsfähigkeit auf ein optimales Niveau gebracht werden. „Black-Outs“ und emotionales Versagen sind somit im Vorfeld durch den Aufbau von innerer Sicherheit und Selbstvertrauen beeinfluss- und vermeidbar.


Referenten:

Dr. Norbert Gulmo

Dr. Norbert Gulmo war über zwanzig Jahre als Betriebsschlosser tätig, bevor er 1996 in den Betriebsrat eines international tätigen großen deutschen Privatunternehmens gewählt wurde. Seit 1998 ist er freigestellter Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender. 2003 hat er neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Vorsitzender des Betriebsrats ein Studium der Psychologie an der Universität Heidelberg aufgenommen und dort zum Thema Stress bei Arbeitnehmervertretern promoviert. Seit 2007 arbeit er zusätzlich als freiberuflicher Referent und Berater.


Caterina Gulmo

Die gebürtige Italienerin war weit über ein Jahrzehnt Vertrauensperson der Schwerbehinderten und freigestellte Betriebsrätin eines international tätigen großen deutschen Privatunternehmens. Dort hatte sie zudem die gesamtdeutsche Schwerbehindertenvertretung inne. In dieser Funktion entwickelte sie bundesweit neue Methoden für die Arbeit der Schwerbehindertenvertreter. 2002 erhielt Frau Caterina Gulmo zusätzlich das Amt der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden. Seit 2007 ist sie als Beraterin und Referentin für Schwerbehinderten-Angelegenheiten tätig.

 

 

 

     
     
  Forschungs- und Beratungsinstitut Gulmo
Tel. 06201/2571568
Email: gulmo@t-online.de